Geschäftsbericht 2016

Oliver Saake und Christina Kunz

Wertpapierkunden einfacher und strukturierter beraten – mit einem optimierten Produkt­portfolio

Das Depot-B-Wertpapiergeschäft ist in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe eine wichtige Säule in der Privatkundenbetreuung. Gerade in der andauernden Niedrigzinsphase wünschen sich die Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken Wertpapierprodukte, die einfach zu verstehen sind und die Chance auf eine attraktive Rendite bieten.

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Oliver Saake und Christina Kunz


Als Spitzeninstitut der Volksbanken Raiffeisenbanken und als ihr subsidiärer Partner im Wertpapiergeschäft entwickelt die DZ BANK Produktangebote für unterschiedliche Kundenbedarfe – sowohl im Hinblick auf die Renditechancen als auch in Bezug auf die Risikobereitschaft des Anlegers.

Diesem Auftrag folgend, wuchs das Sortiment an strukturierten Wertpapieren über die Jahre an. Da Wertpapierkunden aber heute mehr denn je die Erwartung haben, anhand ihrer teilweise veränderten Bedürfnisse über die für sie relevante Auswahl an Bank- und Investmentprodukten informiert und beraten zu werden, erschien eine Weiterentwicklung des DZ BANK Produktangebots sinnvoll.

+56% von 2015 auf 2016 Signifikante Umsatzsteigerung bei Anlagezertifikaten seit der Optimierung Anfang 2016.
Bedürfnisse der Kunden mit einem fokussierten Produktangebot abdecken

„Wir nahmen uns vor, den Beratern in den Volksbanken Raiffeisenbanken eine Hilfestellung zu bieten, damit sie ihre Kunden noch qualifizierter und für den Kunden verständlicher beraten können. Unsere Initiative hatte deshalb eine Vereinfachung des Produktangebots in strukturierten Wertpapieren zum Ziel“, erklärt Oliver Saake, Leiter des Produktmanagements für strukturierte Produkte in der DZ BANK und Initiator der Initiative.

Vor diesem Hintergrund hat die DZ BANK ihr Wertpapierproduktangebot im Depot B komplett überdacht und das Portfolio neu zusammengestellt. Gleichzeitig wurden nach der Fusion der DZ BANK mit der vormaligen WGZ BANK die bisher unterschiedlichen Produktsortimente analysiert und sinnvoll zusammengeführt. Insgesamt war es der DZ BANK wichtig, die Komplexität des Wertpapierangebots zu reduzieren, dabei aber dem Bedarf der Kunden gerecht zu werden. „Wir haben deshalb selbstverständlich die Rückmeldung unserer Kunden eingeholt und in die Neukonzeption mit einfließen lassen“, erklärt Christina Kunz, die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Vertrieb berät und erste Ansprechpartnerin für deren Erwartungen und Wünsche ist.

„Bei einer Kundenbefragung im Dezember 2016 haben wir sehr gute Bewertungen erhalten. Neue Impulse daraus versuchen wir sofort zu integrieren.“

Oliver Saake

Transparenz und klare Strukturen für Berater

Jetzt ist das Produktangebot klar strukturiert und einfach zu verstehen. Die Produktbezeichnungen sind intuitiv verständlich und für den Berater einer Volksbank Raiffeisenbank schnell zu identifizieren. Der Fokus liegt auf Produktstrukturen, die auf dem EURO STOXX 50 basieren. Ergänzt wird dieses Angebot durch Produkte auf klassische Einzelaktien wie Daimler oder BASF. Die Produkte werden mit und ohne Zeichnungsfrist angeboten, wobei sich die Zeichnungsfristen nur noch auf zwei unterschiedliche Zeiträume konzentrieren.

In einem solchen Umstellungsprozess sind die Feedbacks der Kunden besonders wichtig. „Bei einer Kundenbefragung im Dezember 2016 haben wir sehr gute Bewertungen erhalten. Neue Impulse daraus versuchen wir sofort zu integrieren. So arbeiten wir gemeinsam daran, mittels neuer Medien wie bspw. Flipbooks oder Erklärvideos kontinuierlich weitere Verbesserungen zu schaffen“, erklärt Oliver Saake.